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Artikel vom 27.07.2021

26.07.2021 Alarm FF Hartenholm: AUSN WAL / Unwetter

Einsatz: 33-50/21
Einsatzort: Lentföhrden / Hartenholm / Struvenhütten
Alarmzeit: 18:08 / 19:14 / 23:12
Alarmierte Kräfte: Freiwillige Feuerwehr Hartenholm, Freiwillige Feuerwehr Struvenhütten, Freiwillige Feuerwehr Bockhorn, Freiwillige Feuerwehr Lentföhrden, Feuerwehr Alveslohe, Freiwillige Feuerwehr Schmalfeld, Technisches Hilfswerk Kaltenkirchen, Feuewehr Nützen, Feuerwehr Hasenmoor, Feuerwehr Hüttblek, Führungsgruppe Amt Kaltenkirchen Land
Eingesetzte Kameraden: 3 / 18 / 23
Eingesetzte Fahrzeuge TLF16/25, LF20, MZF
Einsatzende: 5:45

Einsatzreicher Sonntag.

Der erste Alarm erreichte die Kameraden der Führungsgruppe aus Hartenholm um 18:05 Uhr. Diese wurden nach Lentföhrden angefordert, um die Einsatzplanung der Unwetterlage vor Ort zu unterstützen. Desweiteren wurde unsere Tauchpumpe angefordert, weshalb sich 2 weitere Kameraden mit auf den Weg machten, um mit unserem MZF diverse Einsätze mit abzufahren und die dort eingesetzen Kräfte zu unterstützen.

Während die Kameraden in Lentföhrden gebunden waren, ging um 19:14 der Vollalarm für die Feuerwehr Hartenholm in Hartenholm ein. Die Kräfte fuhren 2 Einsatzstellen innerhalb des Ortes ab, wo zum einen eine Garage und eine Straße unter Wasser stand. Nach einer ausgiebigen Kontrollfahrt durch den Ort rückten die Kräfte wieder und meldeten Status 2 "Einsatzbereicht auf Wache".

Während die Besatzung des MZF um 23:00 Uhr in Lentföhrden aus dem Einsatz herausgelöst wurde und den Heimweg antrat, gabs erneut Vollarm für die Hartenholmer Kräfte. Dieses mal brauchten unsere Nachbarn aus Struvenhütten unsere Hilfe. Wir unterstützen den Einsatzleiter mit unserem MZF, welches den Einsatzstellen als ELW koordinierte. Mit unseren anderen beiden Fahrzeugen brachten wir benötigtes Material und die dringend notwendige "Manpower" mit. Insgesamt wurde später mit 3 Tragkraftspritzen und einer Vorbaupumpe Wasser gelenzt und zur Au gepumpt. Hierfür wurde von allen Fahrzeugen die vor Ort waren das B Schlauchmaterial benötigt. Trotz des massiven Maschineneinsatzes stieg der Wasserpegel weiterhin an. Erst nach dem das Technische Hilfswerk mit ihren Leistungsstarken Pumpen weitere Wassermassen abpumpten zeigte dies Wirkung.

Um 5:45 konnten die Kameraden nach Ankuft am Feuerwehrhaus und Wiederherstellung der Einsatzbereitschaft Status 2 "Einsatzbereit auf Wache" der Leistelle durchgeben und Feierabend machen.